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Wissenswertes aus Trier zum Thema Sofa-Materialien

Der Stoff aus dem das Sofa ist
Was Bezugsstoffe so können – und was nicht

Bunte Stoffproben

Tollen, spielen, die Beine hochlegen und lesen oder einen gemütlichen Fernsehabend verleben: So eine Coach hat schon einiges auszuhalten. Weil das so ist, sollte bei der Auswahl eines neuen Sofas nicht nur auf Optik und Größe geachtet werden, sondern auch das Material sollte eine entscheidende Rolle spielen. Bezüge aus Leder, Baumwolle oder Mikrofaser unterscheiden sich sowohl im Preis und in der Optik wie auch in Qualität und Pflege. Deshalb spielt die jeweilige Lebenssituation auf jeden Fall eine gewichtige Rolle bei der Auswahl. Die einfachste Unterscheidung liegt zwischen Leder und Stoff. Allerdings gibt es wesentlich mehr feine Unterscheidungen: Baumwolle, Leinen, Glattleder, synthetisches Polymer und einige mehr.

Leder: ein Material mit Geschichte

Das, was unsere frühen Vorfahren als Kleidung trugen ist natürlich nicht mehr mit der heutigen Lederverarbeitung zu vergleichen. Aber dennoch hat Leder etwas ursprüngliches und jeder Bezug ist ein Unikat.

Glattleder

Ein Bezug aus glattem Leder ist wenig empfindlich und kann zudem gut gereinigt werden. Glattleder ist sehr strapazierfähig. Leder nimmt die Körpertemperatur an, was das Sitzen zusätzlich angenehm macht.
Bei Verunreinigungen ist Schnelligkeit gefragt. Je schneller ein Fleck vom Leder entfernt wird, desto größer ist die Chance, dass dieser auch wirklich vollständig verschwindet.

Rauleder

Die Oberflächenstruktur von Rauleder ist samtig, aber auch offenporig und saugt Flüssigkeiten aller Art besonders schnell auf. Diese Offenporigkeit sorgt auch dafür, dass sich kleine Staub- und Schutzpartikel leicht festsetzen können. Der Bezug kann regelmäßig mit einer Bürste abgebürstet werden, um das Festsetzen von Staub und Schmutz zu verhindern.

Kunstleder

Kunstleder ist deutlich günstiger in der Anschaffung als Echtleder, zudem nicht so anfällig für Flecken und leichter zu reinigen. Jedoch ist Kunstleder nicht so belastbar wie Echtleder. Nach einiger Zeit bilden sich unschöne Risse.

Ledercouch

Stoffe: Vielfalt statt Einerlei

Stoffe, die in der Fachsprache auch Textilbezüge genannt werden sind so vielseitig wie die Natur. Allerdings nicht nur. Zu den natürlichen Stoffen gesellen sich eine Vielzahl von künstlichen Stoffen. Die Gängigsten sind aufgeführt.

Flachgewebe

Flachgewebe wird durch Kette und Schuss hergestellt. Das bedeutet, dass es immer einen oben- und einen untenliegenden Faden gibt. Beim Sitzen mit einer Jeans beispielsweise kann es zu einem Abrieb des obenliegenden Fadens kommen. Zudem können Hunde oder Katzen leicht Fäden ziehen.

Veloure

Diese Textilbezüge haben ihre Knoten unterhalb der Nutzschicht, so dass sie überhaupt nicht abgerieben werden können. Hier kann maximal der Flor, also das obenliegende Material, in Mitleidenschaft gezogen werden.

Mikrofaser

Mikrofaser-Bezüge bestehen zu hundert Prozent aus synthetischem Material. Sofa-Bezüge aus Mikrofaser gelten als pflegeleicht und preisgünstig. Allerdings kommt es bei diesem Material auf Farbe und Qualität an. Helle Microfaser-Bezüge sind nicht zu empfehlen, wenn Kinder oder Haustiere im Haushalt leben. Wirklich pflegeleicht ist nur Mikrofaser einer hohen Stoffqualitätsklasse. Beim Kauf sollte man sich dessen bewusst sein.

gem?tliches Sofa

Naturfaser

Sehr viele Sofas werden mit Naturfasern, wie Baumwolle oder Leinen bezogen. Zu unterscheiden ist zwischen pflanzlichen Fasern, wie Baumwolle und tierischen Fasern, wie Seide.

Kunstfaser

Kunstfasern werden unterschieden in natürlichem und synthetischem Polymer. Unter den Überbegriff der natürlichen Polymere wird beispielsweise Viskose gezählt. Die Kunstfaser wird aus einem natürlichen Material, nämlich Zellulose, hergestellt. In ihren Gebrauchseigenschaften ähnelt die Viskose der Baumwolle, denn sie ist ebenfalls atmungsaktiv und fühlt sich angenehm glatt auf der Haut an. Viskose ist sehr abriebfest. Synthetische Polymere werden aus Erdöl hergestellt. Kunstfasern aus synthetischem Polymer sind fäulnisbeständig und zudem sicher vor Motten. Außerdem sind sie sehr robust und pflegeleicht. Da sie nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen, werden sie auf der Haut allerdings meist als wenig angenehm empfunden. In der Regel werden Sofabezüge jedoch aus einem Gemisch aus Kunst- und Naturfasern hergestellt und so die guten Eigenschaften beider Stoffe vereint.

Prüfen Sie Qualitätskriterien bei Sofa-Materialien!

Die Lichtechtheit oder Farbechtheit wird aufsteigend in Zahlen gemessen, wobei 8 der beste Wert ist.Sie sagt etwas darüber aus, wie kritisch die Sonneneinstrahlung für den Bezug ist und wie groß die Gefahr des Ausbleichens ist.

Die Scheuerbeständigkeit wird auch Verschleißprüfung des Bezugs genannt. Diese wird in Scheuertouren gemessen. Bei leger gepolsterten Sofas kann auch ein Stoff mit geringeren Scheuertouren verwendet werden, da der Scheuerbbrieb nicht so stark ist wie bei einer klassischen Polsterung. Scheuer-Touren ab 10.000 sind für ein Sofa mit legerer Polsterung noch im Rahmen. 100.000 ist der aktuell beste Wert.

auf dem Sofa kuscheln

Unter Pilling-Verhalten versteht man die Knötchen-Bildung des Textilgewebes. Mit der Note 5 wird eine geringe Knötchenbildung bewertet, die Note 1 bekommen Stoffe mit starker Knötchenbildung.

Die Reibechtheit beschreibt das Risiko des Abfärbens des Bezugs auf andere Textilien. Dunkle Farben sind dabei ganfälliger als helle Farbtöne. Für gewöhnlich sind diese Kriterien auf der Rückseite von Bezugsmustern angegeben.

Mehr Informationen geben Ihnen gerne die Berater bei Möbel Hölzmer in Trier.