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Nächster verkaufsoffener Sonntag am 28. Oktober 2018
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Der optimale Lattenrost

Gut gebettet in allen Lagen

Egal, ob fürs Doppel- oder Einzelbett in den Maßen 90 x 200 cm, Lattenroste sind für ein gutes Schlafgefühl entscheidend. Doch welche wählen? Sollte man sie günstig kaufen oder eher die teureren wählen? Lassen Sie sich hier gerne von den Möbelprofis in Trier beraten!

Frau und Mann hocken vor einem Bett und schauen sich an

Die Leichtigkeit des Liegens spüren


Frau h?rt Musik und tanzt auf dem Bett

Der Lattenrost verbringt beim Bettenkauf häufig ein stiefmütterliches Leben, dabei ist er eine wichtige Grundlage für das gesamte Bettensystem - und so auch für einen gesunden und erholsamen Schlaf.
Er erfüllt nicht nur die Aufgabe, die Matratze zu tragen, sondern stützt auch zusammen mit ihr die Körperkontur des auf ihm Liegenden und (hoffentlich) süß Träumenden. Dazu kommt, dass der Lattenrost für eine optimale Belüftung eben jener Matratze sorgt und so vermeidet, dass diese unangenehm riecht oder gar schimmelt.
Gerade für Allergikerinnen und Allergikern ergibt sich der Vorteil, dass die Schlafhöhe über der sogenannten „Staubgrenze" liegt, der sich so nicht auf dem Bett niederlässt und nicht eingeatmet wird.

So passt alles zusammen


Frau und Mann liegen im Bett und schlafen

Egal, ob für ein Einzel- oder ein Doppelbett: Die richtige Konstruktion, die individuell auf die Bedürfnisse des Schlafenden ausgerichtet ist, ist von enormer Wichtigkeit. Bettrahmen, Matratze, Lattenrost und Schläfer müssen für eine optimale Nachtruhe eine perfekte Symbiose eingehen. Besonders wichtig ist die natürliche Haltung der Wirbelsäule in allen Liegepositionen. Jede einzelne Bewegung muss dabei zusätzlich durch den Lattenrost aufgefangen werden.
Das bedeutet vor allem als Konsequenz, dass egal, ob es sich um ein preiswertes Holzbett handelt oder ein teures Gesundheitsbett: Die Federholzleisten dürfen nicht starr aufliegen, sondern möglichst in hochwertigen Kautschukgelenke münden. Dazu kommt optimalerweise eine leichte Biegung der einzelnen Leisten, denn auch das sorgt für Flexibilität.

Gemeinsam in Perfektion


Eine junge Familie liegt auf einem Bett

Neben der Flexibilität zählt für die Liegequalität auch die harmonische Kombination der einzelnen Leisten. Diese sollten zum Beispiel nicht zu weit voneinander entfernt sein. Empfohlen werden drei bis vier Zentimeter. Aus je mehr Leisten ein Lattenrost besteht, umso besser. Mindestens sollten es 28 sein. So wird der Körper optimal unterstützt.

Sich betten, wie es passt


Mann zeigt Frau anhand einer Fernbedienung etwas

Lattenrost ist lange nicht gleich Lattenrost - und das ist auch gut so. Denn jeder Schläfer ist anders. Besonders wenn eine gesundheitliche Problematik vorliegt, sollte der Lattenrost entsprechend gestaltet sein. Hier lohnt sich zum Beispiel eine Investition in eine verstellbare Variante. Gute Lattenroste sind hier mit unterschiedlichen Liegezonen ausgestattet, die individuell eingestellt werden können, so dass die gewünschte Liegeposition immer komfortabel ist. Das Verstellen funktioniert über verschiebbare Spanner, die jeweils zwei Latten umschließen, oder, noch bequemer, über eine komfortable Fernbedienung. Hier können direkt einzelne Elemente abgeschrägt werden.

Übrigens: Beim Kauf sollte beachtet werden, dass für bewegliche Lattenroste sich eher Schaumstoffmatratzen denn Federkernmatratzen eigenen. Hier geht aber auch probieren über studieren - so sollte vor der Anschaffung die perfekte Kombination im Möbelhaus vor Ort getestet werden, was am besten passt. Hier stehen zum Beispiel die Expertinnen und Experten von Möbel Hölzmer in Trier gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Das Material macht's


Frau hockt vor einem Bett und schaut es sich an

Selbstverständlich macht auch das Material die Qualität des Lattenrostes aus. Besonders massives Buchenholz ist zu empfehlen, ist es doch äußerst elastisch und kräftig. Bestrichen mit einem natürlichen Leinöl, ist es äußerst haltbar, bzw. werden etwaige Mängel notfalls direkt erkannt. Chemischer Lack ist möglich, hat aber den Nachteil, dass das Holz schlechter atmen kann. Bei weiteren Fragen, auch zu Neuerungen auf dem Markt, stehen die Expertinnen und Experten von Möbel Hölzmer in Trier stehen hier gerne zur Verfügung.

Es war einmal: die Geschichte des Bettes

Frauen liegen auf einem Bett und lachen

Der Mensch muss schlafen - und will sich gemütlich betten, schon von Anbeginn der Menschheit. Nun, anfänglich waren es eher Liegemulden in der Erde, die mit der Zeit mit Matten ausgekleidet wurden, die für mehr oder minder guten Schlaf sorgten.

Mit der Zeit wurden die Liegestätten komfortabler. Vor allem wohlhabendere Bevölkerungsgruppen schliefen in der Antike bereits in aufwendig gestalteten Bettstätten. Besonders Griechen und Römer kannten schon unterschiedlichste Arten von Betten, die nach ihrer Funktion definiert wurden, wie Ehebetten, Speisebetten, Betten, in denen man arbeitete, Krankenlager bis hin zum separaten Totenbett.

In Ägypten kannte man erhöhte Bettgestelle, die aus Metall oder Holz gefertigt wurden. Hier gab es auch bereits Vorläufer der heutigen Lattenroste. So wurde im berühmten Grab von Tutenchamun ein entsprechendes fein geflochtenes Gitter gefunden.

Mit der Zeit begann der Siegeszug des Bettes auch in unseren Gefilden. Hier kamen im Mittelalter beschützende Himmelbetten in Mode. Menschen, die sich ein solches nicht leisten konnten, schliefen auf dem Boden und deckten diesen mit Teppichen, Decken, Kissen und Matratzen aus Strohsäcken ab. Die ländliche Bevölkerung entwickelte schließlich Gestelle aus Holz, auf denen Felle, Polster und Decken mit Gurten befestigt wurden. Relativ schnell erfreuten sich Daunenkissen und Federkissen sowie die ersten modernen Matratzen großer Beliebtheit.

In der Industrialisierung konnten Betten dann auch in großer Zahl kostengünstig hergestellt werden und wurden mit der Zeit immer erschwinglicher, konnten gleichzeitig auch immer in Sachen Stil und Bequemlichkeit weiterentwickelt werden. Als Unterlage für die Matratze dienten zunächst meist einfache Bretter, später Drahtgitter oder Sprungfedern.

Lattenroste in der heutigen Form sind da übrigens relativ neu. Sie wurden erst 1957 vom Möbeltischler Wilfried Thomas entwickelt und seitdem immer weiter optimiert.

So lässt es sich immer besser und immer komfortabler schlafen.