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Kinderschreibtische

Ein Platz für die Zukunft

Grüner Kinderschreibtischstuhl

Spätestens, wenn das eigene Kind eingeschult wird, stellt man sich die Frage, welcher Kinderschreibtisch der richtige ist. Wenn der Schreibtisch länger als bis zur zweiten Klasse genutzt werden soll, sollte er höhenverstellbar sein und später eventuell auch Platz für einen PC oder Laptop bereithalten. Eine ergonomische Form gehört ebenfalls dazu und der passende Schreibtischstuhl darf auch nicht fehlen. Gerade Kinder haben noch viele Jahre vor sich, möglicherweise auch am Schreibtisch. Darum muss von Beginn an großes Augenmerk auf die richtige Haltung gelegt werden. Außerdem soll auch das Design stimmen, die Zeiten von riesigen Schreibtischklötzen sind lange vorbei. Hierbei ist das Angebot mittlerweile kaum zu überschauen, Möbel Hölzmer verrät Ihnen worauf Sie beim Kauf achten müssen.

Ansprechend gestaltet ist die halbe Motivation

Weißer Kinderschreibtischstuhl

Ein eigener Arbeitsplatz für die Schulaufgaben ist enorm wichtig. Nur so erfahren die Kleinen von Beginn an den Wert des Lernens und können eine Routine dafür entwickeln. Es muss also ein Platz her, an dem Bücher abgelegt werden können, an dem man Hausaufgaben macht und für eine Klassenarbeit lernt. Früher waren das wuchtige Modelle mit riesigen Arbeitsflächen und Schubladen. Heute geht der Trend zurück zum Minimalismus und klare Designs sorgen für schickes Aussehen mit höchster Funktionalität. Nach dem Schulstart wird der Schreibtisch zum wichtigsten Möbelstück im Kinderzimmer. So sollen sich die Kleinsten mit Freude und Elan an ihren schönen Schreibtisch setzen und bei dem Erledigen von Hausaufgaben Spaß haben. Darum ist es sinnvoll den eigentlichen Nutzern des neuen Möbelstücks ein Mitspracherecht einzuräumen. Denn letztlich müssen sie hier einen Großteil ihrer Freizeit am Nachmittag verbringen. Dennoch gelten einige Regeln: Scharfe und spitze Kanten sind ein No-Go, zudem sollte das Material stabil und vor allem schadstofffrei sein.

Ergonomie steht an erster Stelle

Gestell eines Kinderschreibtisches

Sobald die Kinder in die Schule gehen, verbringen sie plötzlich viel Zeit im Sitzen und sollten hier bestmöglich unterstützt werden, um Haltungsschäden vorzubeugen. Der ideale Schreibtisch schont den Rücken und lässt die Kleinen automatisch eine korrekte Haltung annehmen. Hier ist eine Tischplatte, die sich schrägstellen lässt besonders zu empfehlen. Der Winkel vom Auge zur Tischplatte verändert sich und eine gekrümmte Rückenhaltung wird verhindert, da sich der Kopf kaum neigen muss. Das entlastet vor allem die Nackenmuskulatur. Der Nachteil liegt hier in der Schwerkraft, da Stifte, Bücher und Hefte immer nach unten rutschen. Vertiefungen und Stoppleisten schaffen aber problemlos Abhilfe. Zusätzliche Schubladen oder Rollwagen sind besonders praktisch und ermöglichen schnelles Aufräumen.

Mitwachsendes Mobiliar

Buntstifte auf einem Schreibtisch

Damit im nächsten Schuljahr nicht bereits ein neuer Schreibtisch her muss, ist die Höhenverstellbarkeit ein echtes Muss. Bei Kindern ist die optimale Sitzposition gegeben, wenn ein rechter Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel entsteht. Hierbei nutzt auch ein höhenverstellbarer Schreibtischstuhl nur wenig, wenn der Tisch nicht ebenfalls mitwachsen kann. So sollten sich die Ellenbogen bei einer aufrechten Sitzposition ca. auf Höhe bzw. minimal oberhalb der Tischplatte befinden. Auf diese Weise lässt sich der Schreibtisch viele Jahre verwenden und eine Investition lohnt sich. Zudem sollte das Verstellen leicht und ohne zusätzliches Werkzeug funktionieren.

Die Platte macht's

Offene Schreibtisch Schublade

Auch wenn der neue Schreibtisch schick aussehen und zu den übrigen Möbeln bzw. ins Kinderzimmer passen soll, spielen bei der Farbauswahl auch noch andere Faktoren eine Rolle. Strahlend weiße Tischplatten sind nicht immer empfehlenswert. Steht der Tisch beispielsweise direkt an einem hellen Fenster oder unter einer grellen Lampe, blendet sie schnell. Im schlimmsten Fall werden die Augen ständig zugekniffen und das Gesicht verkrampft sich. Das führt zu Müdigkeit und sogar zu Kopfschmerzen. Damit der Tisch lange schön aussieht eignen sich Oberflächen die robust, pflegeleicht und vor allem abwischbar sind. Beim Malen, Basteln oder Schreiben mit dem Füllfederhalter geht auch schnell mal etwas daneben, das sollte sich einfach und ohne bleibende Flecken entfernen lassen.

Lerntipps

Mutter erklärt ihrem Sohn etwas

Lernen soll vor allem Spaß machen und ohne Druck vonstattengehen. Mit diesen Lerntipps klappt der Schulstart ohne Probleme.

1. Immer gut strukturiert

Wenn die Inhalte bereits auf dem Papier durcheinander sind, können sie auch im Gehirn nicht ordentlich abgespeichert werden. Sauber geführte Hefter und Ordner sind beim Lernen sehr hilfreich. Außerdem sollten die Hausaufgaben nach einer individuellen Strategie erledigt werden: Manche möchten zuerst mit den leichten Aufgaben beginnen, andere wollen lieber erst das Schwierige hinter sich bringen. Einige Kinder möchten mit den Matheaufgaben beginnen und mit Lesen aufhören. Finden Sie gemeinsam mit ihrem Kind heraus, was am sinnvollsten ist und planen sie ausreichende Pausen ein.

2. Mit allen Sinnen lernen

Auch wenn der optimale Schreibtisch gefunden ist, muss das Lernen nicht ausschließlich hier stattfinden. Lernvideos, interaktive Lernspiele oder Hörbücher bringen Abwechslung in den Lernalltag und unterstützen die Wissensaufnahme.

3. Ab ins Langzeitgedächtnis

Beim Lernen landen die neuen Inhalte zuerst im Kurzzeitgedächtnis. Dort brauchen Sie Ruhe, bevor sie in das Langzeitgedächtnis weitergegeben werden können. Nach dem Lernen also am besten keine Ablenkung durch Fernsehen oder Computerspiele aufnehmen, sondern entspannen, frische Luft schnappen oder schlafen gehen.

4. Wiederholen, wiederholen, wiederholen

Das Gehirn braucht Signale, um zu verstehen, dass Inhalte wichtig sind und auch in Zukunft Relevanz haben. Damit das neue Wissen also im Langzeitgedächtnis bleibt, müssen die Themen regelmäßig wiederholt werden. Ansonsten verschwinden die Informationen nach ein paar Monaten einfach wieder.

Belohnung motiviert

Lernen ist anstrengend und erfordert Disziplin. Darum sollten die Kleinen auch immer wieder motiviert und belohnt werden, um eine positive Einstellung zum Lernen zu behalten. Regelmäßiges Lob, auch für kleine Schritte, kann nie schaden und stärkt die Selbstmotivation. Hat das Kind besonders viel geleistet, darf es sich auch zwischendurch eine schöne Belohnung erfüllen, wie einen Kinobesuch, ein neues Buch oder einen Ausflug in den Zoo.