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Hart, mittel oder weich:

Boxspringmatratzen richtig ausgesucht

Aufwachen

Einkuscheln und sich wohlfühlen. Mühelos einschlafen und morgens erholt und frisch wieder wach werden: Wenn die Nachtruhe optimal war, dann passiert genau das. Als Alternative zu Matratze und Lattenrost ist seit einigen Jahren ein weiteres Bettensystem in Deutschland und Europa auf dem Vormarsch. Boxspringbetten erobern den Markt. Die Nachfrage in deutschen Möbelhäusern ist groß. Da ist es selbstverständlich, dass auch Möbel Hölzmer in Trier eine große Auswahl an Boxspringbetten zeigt.

 

Viele Faktoren entscheiden

Mann auf Bett

Ob die Nachtruhe aber wirklich bestens war, hängt vom individuellen Wohlbefinden beim Schlafen ab. Dafür wiederum ist sowohl beim Boxspringbett als auch bei den altbekannten Matratzen unter anderem der Härtegrad der Schlafunterlage ausschlaggebend. Verschiedene Aspekte entscheiden, was jemand als zu fest oder zu weich empfindet. Rückenschläfer beispielsweise benötigen eine stärkere Unterstützung für ihre Lendenwirbelsäule. Seitenschläfer sinken ein wenig an der Seite ein.

 

Härtegrad ermitteln

Bett H�rtegrad emitteln

Der Härtegrad von Matratzen und Boxspringbetten ist in Deutschland nicht genormt. Deshalb bezeichnen die Hersteller diesen unterschiedlich. Es gibt aber eine allgemeingültige Härtegrad-Einteilung. Dabei ist am einfachsten, den Härtegrad nach Körpergewicht zu berechnen. Eine noch genauere Einteilung ergibt sich aus dem Body-Mass-Index (BMI):

Der BMI errechnet sich durch das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körperlänge in Metern mal die Körperlänge in Metern. Ein Beispiel: 80 / (1,80 x 1,80). Das ergibt einen BMI von 24,7.

 

Perfekt aufgebaut

Frau auf Bett

Ein gefedertes Untergestellt bildet bei einem Boxspringbett die Basis, die Untermatratze – auch Boxspring genannt. Darauf wird die Obermatratze gelegt. Da zwei Matratzen übereinander liegen, die optimal an die Schlafbedürfnisse angepasst werden können, kann der Schlaf besonders gut sein. Oben auf folgt der sogenannte Topper, der vor allem bei skandinavischen Boxspringbetten zu finden ist.

Die geeignete Kombination finden

Frau macht Bett

Generell gilt: Je mehr Federn, je besser die Qualität. Und: Kleine Federn mit vielen Gängen sind flexibler und komfortabler, so dass sie den Liegekomfort durch höhere Anpassungsfähigkeit erhöhen. Bei hochwertigen Boxspringbetten können die Federkern-Matratzen unterschiedlich zusammengestellt werden. Das bevorzugte Liegegefühl entscheidet. Trotzdem gibt es natürlich Empfehlungen. Bis 80 Kilogramm ist eine Bonellfederung als Untermatratze angenehm weich und bietet optimalen Schlafkomfort. Als Obermatratze empfiehlt sich eine Taschenfederkern-Matratze. Ab 80 Kilogramm wird die (Tonnen-)Taschen-Federkernmatratze empfohlen, um den höheren Druck auszugleichen und mehr Halt für Rücken und andere Körperteile zu bieten.

Topper: eine Welt für sich

Matratze

Es gibt verschiedene Materialien, aus denen der Topper bestehen kann. Im Optimalfall passt er sich den individuellen Schlafbedürfnissen und Komfortwünschen an. Viscoschaum beispielsweise passt sich den Körperkonturen perfekt an. Visco ist zudem ein thermoaktiver Stoff, der auf Wärme reagiert. Bei Kälte wird der Schaum fest, bei Wärme weich und elastisch. Er formt sich nur langsam in seine Ursprungsform zurück. Topper aus Viscoschaum gelten als druckentlastend. Wer gerne warm schläft und etwas zur Entlastung seines Rückens tun möchte, für den ist dieser Topper perfekt. Kaltschaum wird gerne für härtere Liegeneigenschaften bevorzugt. Das Material ist offenporig und sorgt damit für eine gute Regulierung der Feuchtigkeit. Rückenschläfer, die gerne auf festerem Untergrund schlafen, und Wärmeempfindliche sollten zum Kaltschaumtopper greifen. Ein Topper aus Latex bietet die weichste Grundlage. Hier gilt: Je dicker der Topper, je weicher. Für Seitenschläfer ist der Latex-Topper perfekt, da er bei Schulter und Hüfte nachgibt. Die Qualität der drei Topper-Materialien kann mit dem Raumgewicht erkannt werden. Je größer das Raumgewicht, desto qualitativer und dichter ist die Füllung und der Topper dünnt nicht so schnell aus. Für Visco und Latex wird ein Raumgewicht von 60 empfohlen, für Kaltschaum 40.