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Entspannte Nächte

Kuschelige Bettdecken für schöne Träume

Teddy liegt auf dem Bett

Nachdem das Bett und die Matratze ausgewählt wurden, geht es meist um die Frage nach der passenden Bettdecke. Wie bei der Kleidung ist Decke nicht gleich Decke und erfüllt jeweils unterschiedliche Eigenschaften, die an die individuellen Bedürfnisse angepasst sein müssen. Bei der großen Vielfalt an unterschiedlichen Größen, Materialien, Füllmengen und Steppungen fällt die Auswahl gar nicht so leicht. Wenn Sie noch auf der Suche nach der richtigen Matratze sind, finden Sie hier wichtige Infos.

Die Größe macht den Unterschied

Weiße Kissen liegen auf dem Bett

Prinzipiell sollte die Bettdecke 20 cm länger sein als die eigene Körpergröße, so kommen die meisten mit der Standardgröße von 135 cm x 200 cm spielend aus. Menschen, die über 1,80 m groß sind, brauchen jedoch eine längere Bettdecke. Eine Größe von 155 cm x 220 cm gilt als Komfortgröße. Einkuscheln, Verkriechen und Drehen geht problemlos, ohne dass eine Schulter, ein Arm, ein Bein oder Fuß rausgucken. Hier profitieren vor allem Menschen, die sich im Schlaf viel bewegen. Auch für Paare, die gerne unter einer Bettdecke schlafen möchten, gibt es genug Auswahl. 200 cm x 200 cm bietet sich ideal an, wenn beide unter 1,80 m sind. Größere Menschen können auf Bettdecken im Format 200 cm x 220 cm zurückgreifen. Als Komfort- beziehungsweise Kingsize-Varianten gelten Größen von 260 cm x 220 cm.

Materialvielfalt, die überzeugt

Weiße Bettdecke

Bei der Frage nach der richtigen Füllung wird es etwas komplizierter. Hier hat man die Wahl zwischen Kunstfaser, Naturfaser, Naturhaar und Daunen oder Federn. Die unterschiedlichen Eigenschaften und Qualitäten sollten beim Kauf der Bettdecke mit den eigenen Ansprüchen abgeglichen werden. Daunen sind der Klassiker unter den Bettdeckenfüllungen und stammen traditionell von Gänsen oder Enten. Die Vorteile liegen vor allem in dem geringen Gewicht und dem sehr guten Feuchtigkeitsmanagement durch das atmungsaktive Material. Eiderdauen gelten als Edel-Variante. Sie überzeugen mit höchster Anschmiegsamkeit und einer unerreichten Wärmeleistung. Das Naturprodukt ist auch sehr pflegeleicht und ein tägliches Aufschütteln genügt. Scharfschurwolle, Kamelflaumhaar, Alpakawolle oder Kaschmir sind ebenfalls tierische Produkte und herrlich warm. Dabei punktet vor allem der Kaschmir mit seinen positiven Eigenschaften für ein luxuriöses Schlafklima. Unter Naturfaser fallen Baumwolle, Leinen, Hanf, Lyocell/Tencel oder Seide. Alle zeichnen sich durch eine hervorragende Feuchtigkeitsregulierung aus. Aber auch Kunstfasern haben ihre Vorteile, sind atmungsaktiv, sehr leicht, wärmend und feuchtigkeitsregulierend. Man spricht von Hohlfaser, Mikrofaser aus Polyester oder Federbällchen. Allergiker, die ein hohes Maß an Hygiene benötigen, finden hier den idealen Begleiter, da sie sich auch problemlos waschen lassen.

Gut gefüllt ist halb gewonnen

Weiße Kissen auf einem Bett

Die Wahl der richtigen Bettdecke umfasst auch die Entscheidung, welche Wärmeklasse am besten geeignet ist. Hierbei sollte zuvor die Frage beantwortet werden, welcher Wärmetyp man ist und wie viel Wärme man selbst braucht. Das ist von Mensch zu Mensch verschieden und ändert sich auch im Laufe des Lebens. Wem schnell heiß wird und wer leicht ins Schwitzen kommt, ist am besten mit leichten Sommerdecken der Wärmeklasse 1 oder Übergangsdecken der Wärmeklasse 2 beraten. Für den Winter reicht hier die Wärmeklasse 3. Menschen, die sehr schnell frieren und generell wärmebedürftig sind, kuscheln sich auch im Sommer gerne in Decken der Wärmeklasse 3. In der Übergangszeit darf es gerne Wärmeklasse 4 und im Winter auch die Wärmeklasse 5 sein. Auch flexibel wärmende Kombi-Bettdecken können eine gute Lösung sein. Alle, die einen durchschnittlichen Wärmebedarf haben, können zwischen den Wärmeklassen 2 bis 4 durch das Jahr wechseln. 4-Jahreszeiten-Decken sind besonders praktisch, da sie das ganze Jahr zu verwenden sind. Hier werden zwei Decken mit unterschiedlichen Wärmeklassen entweder gemeinsam oder alleine verwendet.

Schlaftipps im Sommer

Mädchen schläft vor einem Kühlschrank

Für einen entspannten Schlaf spielt das Verhältnis zwischen der eigenen Körpertemperatur und der Außentemperatur eine entscheidende Rolle. Im Sommer erschweren hohe Temperaturen das notwendige Absenken der Körpertemperatur. Da wird die Nacht schnell zur Qual und man wälzt sich nur hin und her und wacht nach ein paar Stunden schweißüberströmt wieder auf. Wir haben die wichtigsten Tipps zusammengefasst:

1. Ultraleichte Sommerbettdecken mit einem geringen Füllgewicht, niedrigen Wärmeeigenschaften und einem hohen Feuchtigkeitsmanagement sind ideal. Es gibt sogar Bettdecken, die quadratische Klimazonen innerhalb der Steppung besitzen und so eine optimale Belüftung und Feuchtigkeitsregulation versprechen.

2. Auch die Bettwäsche spielt eine wichtige Rolle. Im Sommer besteht sie idealerweise aus kühlendem, leichten und möglichst glattem, aber trotzdem saugfähigen Material. Besonders Leinen wird eine kühlende Wirkung nachgesagt. Ebenso Seide, die luftig-leicht ist und überschüssige Wärme schnell ableitet.

3. Das Schlafzimmer sollte möglichst dunkel sein. Wenn sich ab 5:00 Uhr Sonnenstrahlen durch das Fenster mogeln, werden vor allem lichtempfindliche Menschen zu früh aus dem Schlaf gerissen.

4. Eine kühle, aber nicht zu kalte Dusche fördert das Wohlbefinden. Lotions mit Minze- oder Zitronen-Öl haben zudem eine kühlende Wirkung.

5. Keinen Alkohol als Schlummertrunk. Man schläft vielleicht schneller ein, aber der Schlaf ist weniger tief und so nicht erholsam.