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Perfekte Formen für perfekte Esszimmer

Ein Tisch für (fast) jede Gelegenheit

Familie isst zu Mittag

Nichts ist schöner, als mit Familie oder Freunden am Esszimmertisch zu sitzen, zu essen, zu reden, vielleicht auch zu spielen oder zu arbeiten, einfach das Leben in all seinen Facetten zu genießen. Doch dazu muss dann auch die Form des jeweiligen Tischs perfekt passen. Die Entscheidung, ob es dabei eher um einen kleinen oder großen, einen eckigen oder runden Tisch handeln sollte, ist da nicht immer einfach. Im Endeffekt sind hier entscheidende Faktoren Raumgröße und -schnitt sowie die benötigte Anzahl an Plätzen. Bei einer optimalen Raumplanung helfen gerne Möbelexperten wie jene von Möbel Hölzmer in Trier weiter.

Wunderbar wandelbar

Gruppe Erwachsener beim essen

Wenn es um die Größe geht, reicht für ein Zwei-Personen-Haushalt mit kleinem Essbereich meist schon ein quadratischer oder runder Vierertisch, bei der Großfamilie mit einem Haus oder bei einem großen Freundeskreis muss es dann teilweise schon eine Art Tafel sein. Jene, sprich ein Tisch mit langer rechteckiger Form, hat jedoch häufig den Nachteil, dass sich zu einer anständigen Kommunikation Kleingruppen finden müssen. Wer das nur in Ausnahmefällen möchte, der sollte die Anschaffung eines ausziehbaren Tisches überlegen. So kann von kleiner und intim auf groß und umfänglich verwandelt werden.

Eine runde Sache

Familie frühstücken in freien

Für viele Essbereiche empfiehlt sich ein runder Tisch, wirkt dieser doch meist deutlich wohnlicher und weniger sperrig als sein eckiger Bruder. Außerdem ist er deutlich kommunikativer. Von der Anzahl der Sitzplätze und Stühle stößt ein runder Tisch jedoch schnell an seine Grenzen oder braucht zumindest recht viel Raum. Auch hier kann eine Variante ein ausziehbarer Tisch sein oder eine eher ovale Form, die auch in schmaleren Zimmern Platz findet. Ein Tipp wäre zudem, Stühle ohne Lehnen drumherum zu gruppieren. Sie benötigen deutlich weniger Platz.

Klare Kante zeigen

Esszimmer mit Holzmöbel

Eckige Tische sind zwar weniger kommunikativ jedoch deutlich flexibler nutzbar als runde und können auch in schmaleren Räumen arrangiert werden. Wird mehr Platz benötigt, können eckige Tische zudem auch einmal an die Wand geschoben werden. Perfekt machen sie sich zudem auch mit einer Kombination von Stühlen und Bank, was zudem die Raumgestaltung auflockert. Weitere Einrichtungstipps gibt hier gerne Möbel Hölzmer in Trier.

Guter Benimm am Esszimmertisch – die Knigge-Regeln machen es möglich

Gedeckter Tisch

Leckeres Essen ist gut – ein paar Benimmregeln dazu noch besser. So wird der Verzehr von Speisen nicht nur für einen Selbst zum Vergnügen, sondern auch für sein Gegenüber. Sprechen wir von Deutschland, so sind Schmatzen und Rülpsen zum Beispiel natürlich absolut verpönt – und auch, wenn man „unter sich“ ist, sollte sich der genussvolle Esser daran halten.

Besteck wird elegant am unteren Ende des jeweiligen Griffes gefasst, sämtliche Geräusche, die durch das Streifen von Metall über Porzellan entsteht, sollten so weit wie möglich vermieden werden.

Wird Besteck gerade einmal nicht genutzt, hat man aber vor weiterzusessen, werden Messer und Gabel gekreuzt, der Gabelrücken zeigt dabei nach oben. Ist man fertig mit dem Essen, werden Messer und Gabel parallel gelegt, hier weist dann der Gabelrücken nach unten. Absolut tabu ist es, gebrauchtes Besteck auf dem Tisch abzulegen.

Übrigens ist es in Ausnahmefällen auch erlaubt, mit den Händen zu essen, so bei schwierigen Speisen. Die Erlaubnis dazu erkennt man meist daran, dass sich auf dem Tisch eine Fingerschale mit Wasser und Zitrone befindet.

Eine Serviette ist übrigens nur dazu da, die Lippen vorsichtig abzutupfen, bevor man aus einem Glas trinkt, definitiv handelt es sich nicht um ein Taschentuch zum Naseschnäuzen. Benötigt man sie nicht, wird sie auf dem Schoß abgelegt. Ist das Essen abgeschlossen, wird sie lockeer zusammengefaltet links neben den Teller gelegt, dabei sollte alles, was sichtbar ist, sauber sein.

Gläser mit Stiel werden an eben jenem angefasst. So wärmt sich der Inhalt nicht auf und ergibt sich beim Anstoßen ein angenehmer Ton.

Befindet sich Brot auf dem Tisch, wird dieses nicht geschnitten, sondern mit den Händen in mundgerechte Stücke geteilt.

Im Restaurant wird übrigens Essen immer von links serviert, ist man zuhause, werden Schüsseln, die sich auf dem Tisch befinden immer von dem, bei dem sich die Schüssel links befindet nach Entnahme der Speise nach rechts weitergereicht. Getränke werden von rechts aufgefüllt.

Mit dem Essen wird begonnen, wenn die Hausfrau dazu auffordert und mit dem Essen beginnt.

Befinden sich mehrere Bestecke um den Teller, arbeitet man von Gang zu Gang von außen nach innen.

Das Essen selber wird vorsichtig und genussvoll zerteilt und gegessen, auf keinen Fall zu einer Masse vermengt. Allein Salat wird nicht geschnitten. Bei Spargel ist ein Zerteilen übrigens mittlerweile erlaubt.

Zum Dessert wird schließlich der Tisch komplett abgeräumt, so dass für einen gepflegten Abschluss gesorgt ist.

Komplett beendet ist das Essen, wenn dies die Hausfrau durch das Ablegen der Serviette auf die linke Seite ihres Tellers signalisiert. Nun kann vom Tisch aufgestanden werden – erst die Herren, die den Damen durch das Abrücken des Stuhls beim Aufstehen behilflich sind.

Lust auf mehr? Einen schönen Beitrag der Deutschen Welle zum Thema Knigge gibt es übrigens hier: